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Feedback zu bekommen ist eigentlich wunderbar: So kann ich lernen, was jemand über mich denkt. Und dann kann ich mich darauf basierend weiterentwickeln. 

Soweit die Theorie. In der Praxis ist es manchmal ganz schön schwer, Feedback anzunehmen. Denn es beinhaltet oft Kritik, die ich nur ungern (oder am liebsten überhaupt nicht) hören will. 

Werden Sie gerne kritisiert? Ich nicht – obwohl ich ganz genau weiß, wie wichtig es ist, mich kritisch mit mir selbst auseinanderzusetzen. 

Was können wir also tun, wenn Feedback an uns herangetragen wird? Wie gehen wir gut und sachlich damit um?

Darum geht es in meinem heutigen Video:

Regel Nummer 1 ist die wichtigste Regel: ZUHÖREN! 

Automatisch schalten wir meist auf Defensive, wenn Kritik geäußert wird. Wir hören dann nicht bis zum Ende zu, sondern formulieren im Kopf bereits die „Verteidigungsstrategie“, während der andere noch spricht. 

Regel Nummer 2 sorgt dafür, dass das mit dem Zuhören klappt: Wenn ich weiß, dass ich am Ende nur „Danke“ sagen werde, dann brauche ich keine Verteidigung zu formulieren.

Regel Nummer 3 ist mein Geschenk an mich: Ehrlich zu reflektieren, was ich mit dem Feedback anfange, das ist der Moment, den ich mir selbst gönne.

Genau dann setze ich mich mit mir so auseinander, dass persönliche Weiterentwicklung überhaupt erst entstehen kann. 

Meine Erfahrung mit Feedback ist die, dass besonders „treffendes“ Feedback erst mal sehr schmerzhaft ist. Was betrifft, das trifft zu. Genau deswegen ist es so schwer, es anzunehmen. Und aus dem gleichen Grund ist es so wichtig, es ernsthaft zu reflektieren. 

Feedback ist immer ein Geschenk. Menschen geben uns einen Einblick in ihre Wahrnehmung. Wir bekommen einen Spiegel vorgehalten und erfahren etwas, was wir selbst so nie erfahren könnten.

Wenn wir Feedback genau so behandeln, als wirklich wertvolles Geschenk, dann können wir es vielleicht ein kleines bisschen besser annehmen. 

Sehen Sie das ähnlich? Wie gehen Sie mit Feedback um?

Ich freue mich wie immer auf Ihre Rückmeldung!

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