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Was wir beim Monopolyspielen fürs Business lernen können

Manchmal hat man Glück. Manchmal die richtige Strategie.

Manchmal hat man weder eine gute Strategie noch Glück.

Für einen Erfolg beim Spiel Monopoly braucht man irgendwie eine Mischung aus beidem.

Allein eine gute Strategie hilft nicht, wenn man einfach nicht auf die Felder kommt, die es braucht, um diese Strategie umzusetzen. 

Mit einer großen Portion Glück ohne besondere Strategie ist man da schon eher erfolgreich.

Aber so richtig steuern lässt sich dieses Spiel einfach nicht – zu viele Faktoren entscheiden über Reichtum oder Pleite. 

Irgendwie ist es im Leben – und besonders im Business – doch auch oft so. Strategie, Glück, die passenden und die unpassenden Zufälle bestimmen den Lauf vieler Dinge. Nicht aller, aber sehr vieler.

Und genau deswegen beinhaltet das altbekannte Monopoly für uns so eine wichtige Lektion:

Wenn man beim Monopoly verliert, dann geht man Pleite, so richtig fies. 

Meistens zeichnet sich das Desaster schon ab, mehrere unglückliche Schritte führen in den Abgrund.

Und meistens kann man selbst überhaupt nichts dafür. Gerade deswegen ist es so schmerzhaft.

Die Devise „immer locker bleiben“ ist da leichter gesagt als getan.

Obwohl es doch nur ein Spiel ist, regen sich viele Spieler maßlos auf, wenn sie mal wieder einen unglücklichen Wurf machen und auf der hotelbesetzten Straße des Gegners landen. Und nicht nur Kinder zeigen hier den einen oder anderen, gekonnten Wutausbruch.

Kennen Sie die Szenen, in denen Häuser und Geldscheine durchs Zimmer geflogen sind? Ich kenne etliche davon …

Es ist und bleibt ein Spiel, welches wir nicht vollumfassend beeinflussen können. Und deswegen ist „locker bleiben“ auf jeden Fall sinnvoll. 

Genau das können wir beim Monopoly trainieren.

Wie oft regen wir uns unnötig auf? Wie viel Energie verschwenden wir dafür?

Wie lange grämen wir uns über Dinge, die wir definitiv nicht ändern können?

Wie nachtragend sind wir?

Wer oft Monopoly spielt, wird gelegentlich gewinnen und gelegentlich verlieren. Daran gewöhnt man sich. 

Aus Sicht meiner „Familienstatistik“ kann ich bestätigen, dass es hier eine echte Gleichverteilung gibt. Egal, welche Strategie von wem angewendet wird. 

Und mit jedem Spiel wird man gelassener. Weil man eben mal verliert, und irgendwann auch wieder gewinnt. 

Locker bleiben – das hört sich banal an.

Aber es ist tatsächlich eine wirklich HERVORRAGENDE Strategie fürs Business und fürs Leben. 

Weil wir dann unsere Energie nicht sinnlos verschwenden, sondern gelassen reflektieren können, was für ein Schritt der nächste sein könnte. 

Wut und Ärger sind definitiv keine guten Ratgeber.

Spielen Sie mal wieder Monopoly – und bleiben Sie locker, egal was passiert!

Ich freue mich wie immer auf Ihre Rückmeldung!

1 Kommentar

  1. Ulla Powell

    Liebe Stefanie, Chapeau, dass deine Kinder so früh bereits ein solch anspruchsvolles Spiel entdeckt haben. Auch ich habe sehr früh dieses Spiel im Kreis der Familie für mich entdeckt und es mit viel Begeisterung, aber auch oft mit Wut und solch nett geschilderten „Wurf-Elementen“ zusammen mit meinem Bruder gespielt. In größerem Kreis ist es auch interessant gewesen, wie sich Koalitionen gebildet hatten und dem ein oder anderen mit „Not-Darlehen“ das Weiterspielen ermöglicht wurde. Das gehört eben auch zu diesem Spiel, nicht nur locker bleiben sondern auch die Strategien zum gegenseitigen Helfen und wirtschaftlichen „Überleben“ zu üben! In diesem Sinne wieder mal herzlichen Dank für diesen wundervollen Beitrag! Liebe Grüße von Ulla

    Antworten


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